6 min read

So planst du ein Employer-Branding Video

Featured Image

Gute Mitarbeiter zu finden ist so ähnlich, wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen. Aufwendig und zeitintensiv. Doch mit sogenannten Employer-Branding-Videos, kannst du gezielt potenzielle Teammitglieder auf deine Firma aufmerksam machen.

Wir erklären dir, was Employer-Branding bedeutet und wieso Videos eine zielführende Strategie dafür sind. So bleibt dein Unternehmen auch in Zukunft attraktiv für Arbeitnehmer.

Employer what?

Wer schon vor dem schicken englischen Begriff Employer-Branding zurückschreckt, muss nicht verzagen. Damit ist nichts anderes als Marketing für dein Unternehmen als Arbeitgeber zu machen. Ganz einfach, oder?

Jedes Unternehmen, egal, ob es will oder nicht, hat ein Image als Arbeitgeber. Wir alle haben zu Unternehmen eine gewisse Einstellung und ein Gefühl, wie es wäre dort zu arbeiten.

Mit Employer-Branding wird dieses Image gezielt für potenzielle Arbeitnehmer positiv beeinflusst. Denn das Auftreten deines Unternehmens entscheidet maßgeblich über neue und qualitativ gute Bewerber.

Neuer Call-to-Action

 

Warum ein Video?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - ein Video toppt das sogar noch. Bewerber können sich durch ein Video direkt einen ersten „realen“ Eindruck verschaffen. Videos sind authentisch, vermitteln Emotionen, schaffen Vertrauen und wecken im besten Fall Interesse und motivieren zum Handeln.

Gerade wenn man junge Mitarbeiter gewinnen will, machen Videos Sinn. Die Millennials und auch die Generation Z sind durchgehend mit Videos großgeworden. Sie haben ihr Smartphone immer dabei und können ohne Videos gar nicht leben bzw. ohne YouTube Life Hacks. Die junge Zielgruppe konsumiert täglich Videos und teilt sie auch selbst unermüdlich auf Facebook, Instagram und Co.

Die Positionierung zählt.

Ein Employer-Branding-Video kann nur funktionieren, wenn sich dein Unternehmen klar am Markt positioniert und von anderen abgrenzt. Sich als das beste und tollste Unternehmen darzustellen reicht leider nicht. Auch wenn viele Unternehmen immer noch finden, das sei einen Versuch wert.

Im Video soll die „Persönlichkeit“ deines Unternehmens möglichst gut transportiert werden und auch die dazugehörige „Arbeitskultur“. Hier helfen folgende Fragen:

  • Was macht uns als Unternehmen aus?
  • Was sind die Vorteile für Arbeitnehmer (Standort, Karriere, Gehalt etc.)?
  • Wie würden wir unsere Arbeitskultur definieren?
  • Was sind die besonderen Werte in unserem Unternehmen?
Who cares? Die Zielgruppe.
Bevor man sich an das Entwerfen einer Story für das Employer Branding Video macht, sollte man genau wissen, wer sich für das Video interessieren soll. Das heißt: Die Zielgruppe muss exakt definiert werden. Ein Video für Uniabgänger wird anders aussehen als ein Video für Lehrlinge. Berücksichtigt werden müssen also alle demographischen und sozioökonomischen Merkmale. Dieses „Durchsieben“ ist mühsam, aber je besser die Zielgruppe definiert ist, desto eher fühlen sich die „Richtigen“ angesprochen. Je nach Zielgruppe wird klar, wie man das Unternehmen am besten präsentieren kann.

 

Authentizität – Echtheit siegt.

Unabhängig von der Zielgruppe gilt immer: Authentizität ist Trumpf. Es ist wichtig, dass du dein Unternehmen glaubwürdig in Szene setzt. Potenzielle Bewerber merken nämlich spätestens beim Vorstellungsgespräch, wie es in deiner Firma wirklich aussieht. Und ganz schlecht: Sie merken es erst, wenn sie schon dort arbeiten und sind dann zutiefst enttäuscht. Nichts ist schlimmer als Mitarbeiter, die zwar physisch präsent sind, aber innerlich schon längst gekündigt haben.

Um dieses Horrorszenario schon im Voraus abzuwenden, muss es das klare Ziel sein, einen authentischen Einblick ins Unternehmen zu geben. Die Bewerber sollen durch das Employer Branding Video das Unternehmen „emotional“ erfassen können. Also ein Gefühl entwickeln, um einschätzen zu können, ob es ihnen Freude machen würde, dort zu arbeiten.

 

Kreativität trifft auf Humor.

Here we are now, entertain us. Das wusste schon die Generation X unter der Führung von Grunge Legende Kurt Cobain. Und genau so ist es heute noch. Die Leute wollen unterhalten oder zumindest inspiriert werden. Ein gutes Employer Branding Video setzt auf kreative Ideen. State oft the Art sind im Moment Videos, bei denen man einen Mix aus Realfilm und animierten Sequenzen benutzt, um die Zuseher am Ball zu halten. Die Mischung muss stimmen. Vor allem die Auswahl der Musik und Soundeffekte darf nicht vernachlässigt werden. Wichtig ist Abwechslung. 08/15 hat bei einem Employer Branding Video nichts zu suchen.

 

20200111 ÖAMTC (Employer-Branding-Video)_Masterfile_Hauptvideo_20112020

Da macht auch eine gute Portion Humor Sinn, denn ein Unternehmen, das todernst rüberkommt, macht sich nach außen hin nicht besonders attraktiv. Wichtig ist jedoch, dass der Humor im Video dem Unternehmen entspricht. Hat man mit einem stimmigen Employer Branding Video alles richtig gemacht, sollte man sich vor Bewerbungen kaum mehr retten können.

In unserer Case-Study über Employer-Branding-Videos zeigen wir dir, wie der ÖAMTC Videos für die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber einsetzt.

 

Neuer Call-to-Action